Opel Kadett C City

Hersteller:
Opel
Modell:
Kadett C City
Baujahr:
1977
Motorisierung:
60 PS
Hubraum
1200 ccm

Besonderheit: Leichtmetallfelgen

Lünen 1977 im Zeitraffer

Im Januar freuen sich die Einwohner Brambauers über die Einrichtung einer Nebenwache des DRK’s.

Ein neuer, exotischer Blickfang entsteht in der Stadtmitte. Am 3. Februar öffnet das persische Teppichhaus im orientalischen Stil an der Ecke Konrad-Adenauer-/Marktstraße seine Pforten. Die Polizei kommt einem Butterdieb in Bork auf die Schliche, der sich auch auf dem Lüner Wochenmarkt als Preisbrecher hervorgetan hatte – in Nacht- und Nebelaktionen hatte er sich „kostenlos“ bei der Molkerei bedient.

1600 Bürger drängen am 17. März um den U-Wagen des WDR, in dem Carmen Thomas über die Verkehrssicherheitsaktion in Brambauer berichtet.

Der Bauausschuss gibt „grünes Licht“ für den zweiten Bauabschnitt der Fußgängerzone. Das STEAG-Kraftwerk kündigt die Erweiterung um einen 750-MW-Block an, wodurch 130 neue Arbeitsplätze geschaffen werden sollen.

Im Mai erstrahlt das Freibad Brambauer im „Adria-Look“ – Renovierungskosten eine Million Mark.

Über der neuen Rettungswache in Lünen, der ersten ihrer Art in ganz NRW, weht im Juni der Richtkranz. Der Start in den Sommer beginnt ohne Badelust. Das Wasser in den Freibädern ist wärmer als die Luft.

Im Juli fällt der Rettungshubschrauber aus fünf Metern Höhe auf die Startpiste zurück. Zum Glück gibt es keine Verletzten. In Horstmar wird Lünens erster Bauspielplatz eröffnet.

Ex-Bürgermeister Rudi Paner erliegt im August während einer Kananda-Reise einem Herzanfall. Bratwürste und Berliner schmecken den Kindern am Lagerfeuer bei der Abschlußveranstaltung der „Aktion Bauspielplatz“ trotz wolkenbruchartiger Regengüsse bestens.

Beim Lüner Schützenfest im September fällt der hölzerne Vogel erst mit dem 756. Schuss von der Stange. Überraschungskönig wird damit Otto Kapahnke.

Drei Todesopfer im Oktober fordert ein Verkehrsunfall am unbeschrankten Bahnübergang in Lünen-Gahmen. Die Zechenbahn hatte einen PKW erfasst und zermalmt. Der gebürtige Lüner Professor Dr. Waldschmidt verschenkt einen Kulturbesitz an die Stadt Lünen. Zum Dank soll eine Straße nach Professor Waldschmidt benannt werden.

Mit zahlreichen Ehrengästen aus den Partnerstädten und Nachbarkommunen wird der zweite Bauabschnitt der Lüner Fußgängerzone seiner Bestimmung übergeben. Der historische Markt der Lippestadt kommt damit zu neuen Ehren.

Im Dezember werden am Spormecker Platz neun Linden gefällt. Protest aus der Bevölkerung wird laut.


Quellen:
Allgemeines 1977: Wikipedia, youtube
Lünen 1977: Stadtarchiv Lünen

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